Vom 22.-24.04.2011 war es nach dem Erfolg vom letzten Jahr wieder so
weit: Zwanzig der besten Jibber Europas gaben sich die Ehre, um bei der
zweiten Auflage der „Head Jib Factory by Alex Tank“ zum Saisonende noch
mal ordentlich Gas zu geben.
Das Jam Session Format blieb auch in diesem Jahr gleich: Keine Zuschauer und die Fahrer konnten sich selbst judgen. Bei satten 24 Grad standen somit der Spaß und die Kreativität eindeutig im Vordergrund. BBQ und Sound von DJ Smart rundeten das Ganze ab.

Setup und Game of Snow
Das für diesen Contest eigens angefertigte Setup wurde auf dem letzten Flecken Schnee am Allgäuer Oberjoch aufgebaut und bot unter anderem einen Gastank auf einer kleinen Hip. Diesen konnte man entweder über einen Polejam oder eine normale Transition fahren, gelandet wurde in einer Holz-Bank.
Gleich daneben stand das größte Obstacle, ein Straightrail dessen Landung ein 14 Stufen Set mit zwei 9m Downrails war. Hier konnte man wahlweise in die Stufen landen oder auf die Downrails gapen. Das linke Downrail konnte man zudem über einen Polejam fahren.
Das letzte Obstacle war ein gewöhnliches Downrail, das hauptsächlich fürs Game of Snow genutzt wurde.
Da ein Game of Snow bei zwanzig Fahrern nicht nach den herkömmlichen Regeln funktioniert, wurden die Tricks mit Hilfe von „Snow Dice“ Würfeln vorgegeben.
Man kann sich schon denken dass die Würfel ziemlich harte Tricks ausgespuckt haben: Switch FS 270 Hardway to Switch oder Switch Backside Lipslide Brezel, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Marc Swoboda stach hier besonders hervor da er fast alle Tricks on lock hatte und das Game of Snow verdient mit nur zwei Buchstaben gewonnen hat. Ganz Sportsmann hat Marc die 500 € Preisgeld für das Game of Snow mit dem zweitplatzierten Toni Kerkelä aus Finnland gesplittet.
Cash for Tricks von Speaker Jagge
Nach diesem Downrail Krimi entwickelten sich noch zwei ziemlich harte Sessions am Gastank und am Stufenset. Hier zeigte sich ziemlich schnell, dass das Gap zwischen Polejam und Downrail eine besondere Herausforderung darstellte. Nach einigen Versuchen wurde dies aber auch von den meisten Fahrern nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Da es über den ganzen Tag Cash for Tricks an allen Obstacles gab, konnten sich die Fahrer hier noch ein kleines Taschengeld, ausgehändigt von Speaker Jagge, verdienen. Erst die einbrechende Dunkelheit beendete dann den ersten Tag Head Jib Factory.
Zweiter Tag wegen Dauerregen abgesagt
Leider war uns das Wetter am nächsten Tag nicht mehr so gut gesonnen, weshalb der zweite Contest-Tag wegen Dauerregen abgesagt werden musste. Das bedeutete für die Fahrer abzustimmen, um die drei Gewinner der Kategorien Best Rider Overall, Best Trick und Most Creative Trick zu ermitteln.
Initiator Alex Tank nach dem Contest
"Nach 2 Tagen übertrieben viel Schnee schaufeln, hatten wir für das Wochenende einen super Park fertig, den die eingeladenen Jungs einfach auseinandernahmen. Es gab mehr Banger als auf dem Kiez. Vielen Dank an alle Fahrer, Fotografen und Filmer. Auf eine Wiederholung!"
Die Gewinner:
Best Rider Overa: Marc Swoboda AUT (2000 €)
Best Trick: Benny Urban GER, Polejam BS 360 to 50-50 BS 180 out am Gastank (1000 €)
Most Creative Trick: Dani Rajcsanyi GER, BS Bluntslide tranfer FS Bluntslide am Stufenset (1000 €)
Winner Game of Snow: Marc Swoboda AUT (500 €)
So, hier noch der Link zum Video.
http://vimeo.com/22961336
Viel Spaß beim Anschauen!
Fahrerfeld:
Alex Tank GER
Marc Swoboda AUT
Benny Urban GER
Dani Rajcsanyi GER
Toni Kerkelä FIN
Flo Geiger GER
Denis Leontyev RUS
Chris Chatt GBR
Elmar Bossard SUI
Simon Gruber ITA
Gerben Veirwej NED
Joey von Essen NED
James Hull GBR
Julien Emch SUI
James Niederberger SUI
Seppi Scholler AUT
Michi Miethig GER
Jesse Augustinus NED
Basti Rittig GER
Robert Butscher GER
Photos by Christian Brecheis, Video by Felix Urbauer.