Das Völkl Team & Friends testeten das neue Völkl CASHEW Split Board bei einer Frühjahrstour auf dem Stubaier Gletscher.
Völkl Snowboards hat sich mit dem neuen Cashew Split Board hohe Ziele gesteckt: Zum einen soll ein
komfortabler Aufstieg durch das teilbare Board gewährleistet sein, zum anderen sollen bei der Abfahrt
keine Nachteile gegenüber dem regulären Backcountry Freestyle Board spürbar sein.
Ob dies gelungen ist, konnte das CASHEW Split Board bei einer
Frühjahrstour auf dem Stubaier Gletscher unter Beweis stellen!
Neben den Teamfahrern
Martin Seiler,
Alex Schmaltz und
Simon Schweiger
kamen auch einige „Bürohengste“ und schneesüchtige Powdernasen in den
Genuss der heiß begehrten Split Boards. Darunter Meeze von shralp, der
Fotograf Alex Papis, Produktmanager Thomas Hellgermann sowie Muck
Müller, Christoph Trojer und Kone Heigl vom munchie Konsilium und
Special Guest Edi Bader. Michi Weinländer, Marketing Manager von Völkl
Snowboards und Völkls Split Board Experte Patrick Schökel führten die
Gruppe als Guides ins Backcountry der umliegenden Dreitausender am
Stubaier Gletscher.
Da im Frühjahr der Schnee im Tagesverlauf bekanntlich schnell weich
wird und wir ungern einzementiert werden wollten, war ein früher
Aufbruch obligat. Deshalb erfolgte schon am Vorabend das Finetuning und
die Einstellung des Split Board-Bindungssystems. Mit einigen Handgriffen
lässt sich das
Voilé-System, mit dem übrigens alle
Bindungen kompatibel sind, recht schnell auf den gewünschten Winkel,
Setback und Stance einstellen. Nur Christoph war zu bequem und beließ es
bei einem voreingestellten Ultra Jibber Stance, was er am nächsten Tag
noch bereuen sollte …
Den Ausgangspunkt der Tour erreichte die Truppe nach Bergfahrt mit
der Stubaier Gletscherbahn und einer kurzen Abfahrt. Sofort begann der
Umbau: Bindungen „abziehen“, Board teilen, Bindungen in
Aufstiegsposition wieder aufstecken, Harscheisen montieren, Felle ins
Skin Pin-System
einhaken und aufziehen… Erstaunlich schnell waren die Vorbereitungen
für den Aufstieg bereits nach ein paar Minuten abgeschlossen. Hier
offenbarte das System seine erste Stärke: Trotz Handschuhen erfolgte der
Umbau für den Aufstieg
schnell und unkompliziert. Kurz
noch Schutzfaktor 30 gegen Sonnenbrand auf das Gesicht geschmiert,
LVS-Test durchgeführt und schon ging’s zur Turnübung an der ersten
Spitzkehre.
Jeder Tourengeher ist stolz auf eine flüssige und kraftsparende
Spitzkehre, und auch in der Völkl-Gruppe schaffte jeder mehr oder
weniger elegant den etwa zweistündigen Aufstieg Richtung Gipfel. Sogar
schwierige Queren am gefrorenen Hang waren dank der
großen Voilé-Harscheisen sehr gut zu bewältigen.
Als Belohnung wartete am Gipfelkreuz das traumhafte Panorama des
Stubaier Gletschers auf alle Teilnehmer! Gipfelsieg, kurze Jause, Fotos
mit grinsenden Gesichtern und schon wurden die Bretter wieder im
Handumdrehen für die Talabfahrt zusammengebaut. Michi wusste, wo es lang
geht und Alex Papis, welchen Knopf man für die Bilder drückt.
Gefährliche Stellen wurden einzeln gefahren, aber dort, wo der Schnee
fest und sicher war, konnten wir gelegentlich auch im Pulk cruisen.
Fazit: Die Bretter liefen dank der
ausgeklügelten Flex- und Torsionsabstimmung in
den wechselnden Schneebedingungen ausgesprochen gut! Ohne Zweifel
markiert das CASHEW 162 Split Board in der sich ständig verbessernden
Split Board Technologie einen großen Schritt nach vorne!
Erfreulich, dass das prämierte,
umweltfreundliche Cashew
nun auch als Split Board Variante erhältlich ist. Egal ob Backcountry
Freestyle mit einem kurzen Hike zum Kicker Spot oder lange Touren mit
Gipfelsieg – die konvexe Powderbase hält, was sie verspricht und
verleiht mächtig Auftrieb.
Die Länge von 162 cm fährt sich somit extrem spielerisch und
auch switch gibt es keine Abstriche.
Daumen hoch, Test perfekt – wir freuen uns schon auf das Serienmodell
im kommenden Herbst und ihr könnt euch schon einmal darauf vorbereiten,
euren Shred-Horizont mit diesem Backcountry Freestyle Split Board zu
erweitern!
Hike to ride!